Externer Praxisanleiter

Ein externer Praxisanleiter ist eine Pflegefachkraft mit pädagogischer Zusatzqualifikation, die Auszubildende während eines externen Einsatzes betreut – also in einer Einrichtung, die nicht der Träger der praktischen Ausbildung (die "Stammeinrichtung") des Auszubildenden ist. Im Rahmen der generalistischen Pflegeausbildung durchlaufen Auszubildende verschiedene Pflichteinsätze, etwa in der stationären Akutpflege, der ambulanten Pflege, der Pädiatrie oder der Psychiatrie. Findet ein solcher Einsatz außerhalb der eigenen Ausbildungseinrichtung statt, übernimmt vor Ort ein externer Praxisanleiter die fachliche und pädagogische Begleitung.

Zu seinen Aufgaben gehören die Planung und Durchführung geplanter Anleitungssituationen, die Vermittlung praktischer Fertigkeiten, die Beurteilung des Lernfortschritts sowie die Dokumentation und Rückmeldung an die Pflegeschule und die Stammeinrichtung. Voraussetzung ist in der Regel eine abgeschlossene Pflegeausbildung sowie eine berufspädagogische Zusatzqualifikation im Umfang von mindestens 300 Stunden, ergänzt durch regelmäßige Fortbildungen (üblicherweise 24 Stunden pro Jahr).

Der Unterschied zum internen Praxisanleiter liegt also im Einsatzort: Während der interne Praxisanleiter den Auszubildenden über die gesamte Ausbildung in der Stammeinrichtung begleitet, ist der externe Praxisanleiter nur für die Dauer des jeweiligen externen Einsatzes zuständig.


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